Unternehmensnachfolge
Das Erfolgsrezept: Je früher, desto besser

Sicherheit für Sie und Ihr Unternehmen. Das ist das wichtigste Ziel bei der Unternehmensnachfolge und in Krisensituationen. Wenn Sie frühzeitig und vorausschauend planen, knüpfen Sie ein Sicherheitsnetz, das auch ungeplanten Situationen gewachsen ist.

Notfallregelung

Klare Regelungen und Vollmachten vermeiden Schwierigkeiten, die eintreten, wenn der wichtigste Entscheider unerwartet ausfällt. Eine kluge Notfallregelung vermeidet Stillstand und schützt vor Fehlverhalten.

Rechtzeitige Nachfolgeplanung

Zwischen drei und fünf Jahre – solange dauert es, bis der richtige Nachfolger oder die richtige Nachfolgerin für ein Unternehmen gefunden sind. Wer in Ruhe planen möchte, fängt am besten sofort damit an.

Vertrauen gibt Sicherheit

Der Steuerberater kennt ein Unternehmen häufig über viele Jahre. Er ist der richtige Ansprechpartner für eine sichere Nachfolgeplanung. In der Durchführung und Umsetzung unterstützen Spezialisten.

Perspektive Ruhestand

Reisen, Sport, Familie, Garten? Vielen fällt es leicht, ihren Ruhestand aktiv zu gestalten. Es lohnt sich in jedem Fall, die neuen Freiräume zu füllen und den Rückzug aus dem Arbeitsleben individuell zu planen.

Kernthemen der Nachfolgeplanung

  • Notfallregelungen
  • Kapitalbedarf im Ruhestand
  • Unternehmenswertermittlung
  • Auswirkungen auf laufende Steuern
  • Auswirkungen auf Grunderwerbsteuer, Schenkungsteuer
  • Wahl der Rechtsform
  • Testament, Pflichtteile und Erbschaftsteuer

Nachfolge: Entschluss und Neubeginn

Die Unternehmensnachfolge ist ein komplexes Beratungsfeld. Mit den Vorgaben aus Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht und weiteren Rechtsgebieten gilt es, eine Vielzahl gesetzlicher Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Eine durchdachte Nachfolgeplanung berücksichtigt die gesetzlichen Vorgaben, die von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein können, und bringt sie in enger Abstimmung mit dem Unternehmer in Einklang.   

PLANUNG BRAUCHT ZEIT

Eine sorgfältige Planung braucht jedoch Geduld und einen langen Atem. Häufig vergehen drei bis fünf Jahre von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung einer Nachfolgeregelung. Grund genug, die Überlegungen zur eigenen Nachfolge in die Tat umzusetzen: Wer über Jahre, häufig sogar Jahrzehnte, ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat, sollte die eigene Nachfolge rechtzeitig in Angriff nehmen.

 

Vieker und Partner möchte Sie ermuntern, sich diesem Thema zu stellen und die sich hieraus ergebenden Herausforderungen und Perspektiven anzunehmen: Eine verwirklichte Unternehmensnachfolge bedeutet auch für Unternehmer eine Fülle neuer Möglichkeiten.

Auf unserer Website bieten wir Ihnen einen ersten Überblick, der für das Thema Unternehmensnachfolge sensibilisieren kann. Für weitergehende Fragen und darüber hinausgehende Informationen steht Christoph Vieker Ihnen zur Verfügung.

Notfallregelung: Vorsorge schafft Sicherheit

Unvorhersehbare Ereignisse und Schicksalsschläge, wie ein Unfall, schwere Erkrankungen oder Tod, können jeden Unternehmer jederzeit treffen. Für ein betroffenes Unternehmen tritt dann eine besonders schwierige Situation ein, da der wichtigste Entscheider unerwartet ausfällt, aber gleichzeitig weiterhin Entscheidungen zu treffen sind. Daher sollte jeder Unternehmer zumindest eine grundlegende Regelung für den Notfall treffen, auch dann, wenn eine detaillierte Nachfolgeplanung noch Zeit hat.

VOLLMACHTEN MACHEN HANDLUNGSFÄHIG

Durch die Erteilung von Vollmachten stellen Unternehmer sicher, dass ihr Unternehmen auch in einem Notfall weitergeführt werden kann. Selbst den besten Mitarbeitern, die faktisch in der Lage sind, den Betrieb aufrecht zu erhalten, sind ohne Vollmacht die Hände gebunden. Im Extremfall können in Abwesenheit des Unternehmers nicht einmal Zahlungen veranlasst werden.

NOTFALLTESTAMENT VERMEIDET ÜBERRASCHUNGEN

Für den plötzlichen Todesfall sollte ein Notfalltestament errichtet werden. Hier gilt, dass jede Regelung besser ist als gar keine Regelung. Eine Erbfolge nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch führt oft zu unerwünschten Ergebnissen. Wenn mehrere gesetzliche Erben zu berücksichtigen sind, entsteht eine Erbengemeinschaft. In dieser Konstellation kann es zu Erbauseinandersetzungen kommen, die im schlimmsten Fall eine Zerschlagung des Unternehmens zur Folge haben, wenn nicht genügend liquide Mittel im Unternehmen vorhanden sind.

GEZIELTE NACHFOLGEPLANUNG:
ERSTE SCHRITTE

Die Planung einer Unternehmensnachfolge ist ein komplexer Vorgang, der in der Regel die Unterstützung erfahrener Berater erfordert, die eng mit dem Unternehmer und mit dem Nachfolger zusammenarbeiten. Der Steuerberater kennt die betrieblichen und persönlichen Verhältnisse genau und ist daher der ideale Ansprechpartner für die Nachfolgeplanung. Für spezielle Fragestellungen des Zivilrechts und die vertragliche Gestaltung der Nachfolge unterstützen spezialisierte Rechtsanwälte.

GANZ INDIVIDUELL:
DER RICHTIGE ZEITPUNKT

Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt für eine Unternehmensübergabe. Banken empfehlen, die Nachfolge im Unternehmen bis zum 55. Lebensjahr des Unternehmers zu klären. In der Praxis ist das jedoch selten der Fall. Viele Unternehmer sind in diesem Alter noch nicht bereit, sich gezielt mit der Unternehmensnachfolge zu beschäftigen. Das liegt unter anderem daran, dass der Zeitaufwand häufig unterschätzt wird. Um einen geeigneten Nachfolger zu finden, alle Aspekte ausführlich abzuwägen und belastbare Entscheidungen zu treffen, sollte ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren eingeplant werden.  

DAS LEBENSWERK
IN GUTEN HÄNDEN

Bei der Nachfolgeplanung geht es um nicht weniger als den Fortbestand des Unternehmens, den Erhalt der Arbeitsplätze und des Lebenswerkes des Unternehmers. Es liegt daher in seinem ureigenen Interesse, die Nachfolge sicher zu regeln und die Weichen in seinem persönlichen Sinn zu stellen.

Perspektive Ruhestand

Vielen Unternehmern fällt es deshalb so schwer, sich mit der eigenen Nachfolge zu beschäftigen, weil sie Angst vor der Zeit danach haben. Die betrieblichen Herausforderungen lassen häufig wenig Freiraum für Privates, so dass sie sich nicht recht vorstellen können, wie ein Leben außerhalb des Unternehmens aussehen könnte.

NEUE MÖGLICHKEITEN ENTDECKEN

Mit einer aktiven Planung erschließt sich auch hier eine Fülle neuer Möglichkeiten. Treten Unternehmer dagegen ohne Planung in den Ruhestand ein, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie in ein emotionales Loch fallen und sich nicht mehr gebraucht fühlen. Wer frühzeitig in sich geht, Hobbies wiederbelebt, neue Neigungen und Interessengebiete entdeckt, dem gelingt sehr häufig ein leichterer Übergang in den Ruhestand.

Was war wichtig für Sie, bevor Sie Ihre gesamte Kraft dem Unternehmen widmeten? Wie können Sie Ihre Fähigkeiten und Lebenserfahrung in den Dienst der Allgemeinheit stellen? Welche Freundschaften würden Sie gerne erneuern? Diese und weitere Fragen werden derart viele Aktivitäten zu Tage fördern, dass sich manch ein Unternehmer fragen wird, ob die neu gewonnene Zeit dafür überhaupt ausreicht.

ÜBERGANGSPHASE AKTIV BEGLEITEN

Oft steht der Übergeber des Unternehmens seinen Nachfolgern noch für eine Übergangszeit beratend zur Seite. Bei Nachfolgern aus der Familie genauso wie bei externen Nachfolgern. Diese Übergangsphase gestaltet sich in vielen Fällen besonders schwierig, weil der Unternehmensübergeber nicht so leicht loslassen kann und es ihm schwerfällt, Entscheidungen des Nachfolgers zu akzeptieren. Dies gilt insbesondere, wenn Kinder die Nachfolge antreten.

Es ist daher besonders wichtig, dass der Unternehmer sich frühzeitig auf diese Situation einstellt, sich mit seiner Vorstellungskraft bereits hineindenken und hineinfühlen kann. Dann wird es ihm später sehr viel leichter fallen, sich zurückzunehmen, wenn es darauf ankommt. Nach der Übergabe muss der frühere Unternehmer es aushalten, dass der Nachfolger womöglich andere Ziele hat und andere Entscheidungen trifft. Der Nachfolger muss ebenso Erfahrungen sammeln dürfen, wie auch der Unternehmer selbst Erfahrungen sammeln konnte.

Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen

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Familienunternehmen existieren in Deutschland zwischen 2018 und 2022
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davon gelten als übernahmewürdig, da ausreichend ertragstark
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der übernahmewürdigen Familienunternehmen werden im Zeitraum 2018 bis 2022 übergabereif

Wenn Sie diese allgemeinen Ratschläge zur Unternehmensnachfolge beherzigen, haben Sie von Ihrer Seite bereits alle wichtigen Weichen gestellt. Alles andere ist Detailplanung, bei der auch der versierteste Unternehmer kaum ohne erfahrene Berater auskommen wird.

Christoph Vieker – Dipl.-Kaufmann / Steuerberater
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